Bartholomäus Ziegenbalg

1682, 10. Juli, in Pulsnitz geboren

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Sprachforscher und Missionar, seit 1706 als Missionar im Dienst des dänischen Königs in Indien tätig

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1719, 23. Februar, in Tranquebar gestorben

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Straßen, Plätze und Gebäude heute in Pulsnitz

Ziegenbalgstraße, Ziegenbalgplatz

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Ernst Rietschel

1804, 15. Dezember, in Pulsnitz geboren

Ernst-Rietschel-Geburtshaus um 1804
Gedenktafel an Rietschels Geburtshaus
Foto: Dr. Matthias Mägel

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Bildhauer, seit 1832 Professor an der Dresdner Akademie der Künste

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1861, 21. Februar, in Dresden gestorben

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Bedeutende Werke: Giebel („Rietschelgiebel“) für das erste Hoftheater in Dresden (1840, Giebelfeld „Tragödie“ heute auf der Ortenburg in Bautzen), König-Friedrich-August-I-Denkmal in Dresden (1843 zunächst im Zwinger aufgestellt, seit 2008 auf dem Schlossplatz), Pieta für die Friedenskirche in Potsdam (1846, Kopie in der Pulsnitzer Kirche), Lessing-Denkmal in Braunschweig (1853 eingeweiht), Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar (1857 eingeweiht), Carl-Maria-von-Weber-Denkmal in Dresden auf dem Theaterplatz am Zwinger (1860 errichtet), Martin-Luther-Denkmal in Worms (1868 enthüllt)

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Werke in Pulsnitz:

Relief an der Löwen-Apotheke, heute Julius-Kühn-Platz 17 (1827/1828 angebracht)

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Grabplatte und Relief auf dem Grab von Rietschels Eltern (nach 1834 geschaffen)

Inschrift auf der Grabplatte:

Hier ruhen
Friedrich Ehregott Rietschel
Bürger und Küster allhier,
geb. 8. Febr. 1768   gest. 21. Decbr. 1828
und dessen Gattin
Caroline Salome Rietschel
geb. Röllig
geb. 6. Septbr. 1770   gest. 11. Octbr. 1834
Sie waren alle beide fromm vor Gott
und gingen in allen Geboten des Herrn
untadelich.
Luc. E. v. 6.

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Inschrift am Geburts- / Elternhaus (1844 nach dem Brand des Hauses geschaffen)

Inschrift am Hauseingang von Rietschels Geburtshaus, geschaffen von Ernst Rietschel, heute Rietschelstr. 16
Foto: Dr. Matthias Mägel

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Straßen, Plätze und Gebäude heute in Pulsnitz

Rietschelstraße

Ernst-Rietschel-Grund- und Oberschule

Ernst-Rietschel-Denkmal auf dem Marktplatz, geschaffen von seinem Schüler Gustav Adolph Kietz,
eingeweiht am 6. Juli 1890
Foto: Dr. Matthias Mägel

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Julius Kühn

1825, 23. Oktober, in Pulsnitz geboren

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Landwirtschaftswissenschaftler, seit 1862 Professor für Landwirtschaft an der Universität Halle

Einrichtung eines eigenen landwirtschaftlichen Institutes und damit Sicherung der Gleichstellung der Landwirtschaft mit anderen Wissenschaften

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1910, 14. April, in Halle gestorben

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Straßen, Plätze und Gebäude heute in Pulsnitz

Kühnstraße, Julius-Kühn-Platz

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Max Schreyer

1845, 7. September, in Johanngeorgenstadt geboren

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sächsischer Förster und der Dichter des Volksliedes „Dar Vuglbärbaam“,

verbrachte die letzten Lebensjahre bei seiner Tochter in Pulsnitz

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1922, 27. Juli, in Pulsnitz gestorben

Inschrift auf der Grabstele:

Kan schinnern Baam gibts
wie dan Vuglbeerbaam
Vuglbeerbaam danVuglbeerbaam
Is werd asu lecht net an
schinnern Baam gabm eia
Eia eia anVuglbeerbaam
An Vuglbeerbaam eia

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Walther Hempel

1851, 5. Mai, in Pulsnitz geboren

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Chemiker, seit 1880 ordentlicher Professor für Technische Chemie am Königlich-Sächsischen Polytechnikum in Dresden (der jetzigen TU Dresden),

bekannt durch seine Arbeiten zur Elektrolyse und Gasanalyse

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1916, 1. Dezember, in Dresden gestorben

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