Auf Initiative des Heimatvereins wurden im Stadtgebiet von Pulsnitz Gedenksteine bzw. –tafeln angebracht, um wichtige historische Gebäude und Ereignisse zu würdigen. Sie sind herzlich willkommen, die Stadt Pulsnitz an Hand dieser Punkte zu erkunden. Dort können Sie auch die ausführlichen Gedenktafeln und deren Umgebung studieren.

Projekte

Galerie

Ein Mensch, der keine Heimat hat,

gleicht einem windverwehten Blatt.

 

© Erich Limpach (1899 - 1965)

  • Wegestein Nr. 1 – Polzenberg

    Standort: Polzenberg, in Höhe Haus-Nr. 10 (Nähe Brunnen)

     

    Stifter des Steines: www.olfo-pabst.de

     

    Der Polzenberg ist der älteste Stadtteil von Pulsnitz. Hier befand sich vermutlich lange vor Ersterwähnung des Ortes eine sorbische Siedlung, einige der jetzigen Gebäude haben ihren Ursprung im 17. und 18. Jahrhundert.

  • Wegestein Nr. 2 – Ratskeller

    Standort: Am Markt 2, am Ratskeller-Eingang

     

    Stifter des Steines: www.ratskeller-pulsnitz.de

     

    Der heutige Ratskeller wurde 1498 erbaut und ist vermutlich das älteste Gebäude am Markt, sein Renaissance-Giebel entstand 1555. Im Gastraum wird auch an die „Sage vom alten Schlieben“ erinnert.

  • Wegestein Nr. 3 – Blaudruckwerkstatt

    Standort: Bachstraße 7, vor der Blaudruckwerkstatt

     

    Stifter des Steines: www.blaudruckpulsnitz.de

     

    Das Blaudruckhandwerk ist in der Stadt seit 1739 nachgewiesen. Die Werkstatt bietet zu den Öffnungszeiten ein umfangreiches Sortiment an Blaudrucktextilien, auch Führungen sind nach Vereinbarung möglich.

  • Wegestein Nr. 4 – Schützenhaus

    Standort: Wettinplatz 1, am Eingang zum Restaurant

     

    Stifter des Steines: www.schuetzenhaus-pulsnitz.de

     

    Das „Schützenhaus“ reicht mit seiner Geschichte bis in das Jahr 1663 zurück. Nach Um- und Erweiterungsbauten prägt der Jugendstil seit 1905 das äußere Bild. Veranstaltungen im Saal sowie die Gaststätte laden zum Besuch ein.

  • Wegestein Nr. 5 – Perfert und Weitzmannsches Gut

    Standort: Höhe Bachstraße 24, Ecke Feldstraße

     

    Stifter des Steines: Frau Erika Weitzmann

     

    Der „Perfert“, eine Wehranlage (Zugang über Bachstraße, Höhe Haus-Nr. 61), ist das einzige derartige noch erhaltene Baudenkmal in Deutschland und wurde 1420 erbaut. Das Weitzmannsche Gut beinhaltet einen unter Denkmalschutz stehenden Dreiseithof

  • Wegestein Nr. 6 – Walkmühlenbad

    Standort: im Badgelände

    (An der Walke 2, Zufahrt über Kamenzer Straße), nur zugänglich zu den Bad-Öffnungszeiten

     

    Stifter des Steines: Familie Tschacher

     

    Im Jahr 1672 wurde am jetzigen Standort des Freibades eine sogenannte Walkmühle erbaut. Bereits ab 1867 konnte in der „Walke“ öffentlich gebadet werden, eine grundsätzliche Neugestaltung des Bades erfolgte 1961.

  • Wegestein Nr. 7 – Irmgard Stempel

    Standort: Hauseingang Rietschelstraße 26

     

    Stifter des Steines: www.pulsnitzer-heimatverein.de

     

    1945 übernahm Frau Irmgard Stempel die Leitung des evangelischen Kinderheimes und betreute 67 elternlose Kinder bis zur Schließung der Einrichtung im Jahr 1952.

  • Brunnen Julius-Kühn-Platz

    Standort: Julius-Kühn-Platz

     

    Stifter: www.pulsnitzer-heimatverein.de

     

    Der aus dem 18. Jahrhundert stammende Stadtbrunnen am Julius-Kühn-Platz gehört zum historischen Stadtbild von Pulsnitz und steht unter Denkmalschutz.

    Der historische Brunnenaufsatz mit einer Wasserschale und 4 Zwergen (deren historische Bedeutung nicht bekannt ist) stammt vermutlich aus der Zeit Ende 19. / Anfang 20. Jahrhundert und wurde 1992 aufgrund seines schlechten Zustandes demontiert. Auf Initiative des Heimatvereins konnte er restauriert und im Mai 2017 der Öffentlichkeit wieder funktionsfähig übergeben werden.

     

     

    • Gedenktafel - Sandsteinportal Handelshaus Kind

      Standort: Pulsnitz-Information, Am Markt 3, Eingang Goethestraße (Höhe Parkplatz)

       

      Stifter des Steines: s. Gedenktafel am Portal

       

      Das Portal des Tuchhandelshauses Kind, bestehend aus Sandstein mit Torflügeln aus Eichenholz, wurde um 1779 errichtet und befand sich bis 1993 an einem später abgerissenen Gebäude an der heutigen Robert-Koch-Straße (Haus-Nr. 8).

    • Gedenktafel - Bandweberei Hempel

      Standort: Hempelstraße 2 (unweit vom Wegestein Nr. 1)

       

      Stifter des Steines: www.pulsnitzer-heimatverein.de

       

      Die Bandweberei Hempel wurde 1767 als erste ihrer Art in der Stadt Pulsnitz gegründet und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem führenden Unternehmen der Stadt. Das Fabrikgebäude wurde 1997 abgerissen.

    • Gedenktafel - Kanonenkugel Bachstraße

      Standort: Bachstraße 24 (unweit vom Wegestein Nr. 5)

       

      Stifter des Steines: www.ratskeller-pulsnitz.de

       

      In der Zeit um 1813 waren Kosaken in Pulsnitz einmarschiert. Die in die Hauswand eingeschlagene Kanonenkugel zeugt von der Belagerung der Stadt durch Franzosen aus Richtung Eierberg.

    • Gedenktafel - Pfefferküchlerei G. Tobias Thomas

      Standort: Julius-Kühn-Platz 2

       

      Stifter des Steines: www.harlekin-pulsnitz.de

       

      Seit 1558 werden in Pulsnitz Pfefferkuchen hergestellt. Am heutigen Julius-Kühn-Platz befand sich bis 1972 die Pfefferküchlerei „G. Tobias Thomas“, gegr. 1743.

Adresse:

 

Am Markt 2 (im Ratskeller)

01896 Pulsnitz

Sachsen

 

info[at]pulsnitzer-heimatverein.de

 

ab 17.00 Uhr

035955/77759

Pulsnitzer Heimatverein e.V.

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